Bei 3 Stiftungen ist der Stifter namentlich überliefert. Bundesweit ist dieses Feld nur bei rund einem Fünftel des Bestands belegt.
4 der Einträge haben einen Zwecktext, der für eine eigene Seite ausreicht. Die übrigen 1 erscheinen vollständig in dieser Liste, aber ohne eigene Adresse.
Die Anerkennungsjahre der hier erfassten Stiftungen reichen von 1993 bis 2010. Das älteste Datum sagt wenig über die tatsächliche Gründung: Viele historische Stiftungen wurden erst mit einer späteren Neuordnung förmlich anerkannt.
Die Größe einer Stiftung lässt sich aus diesem Verzeichnis nicht ablesen. Neben Stiftungen mit eigenem Personal und Geschäftsstelle stehen hier viele, die ehrenamtlich geführt werden und deren gesamtes Jahresbudget im vierstelligen Bereich liegt. Beide sind rechtlich dasselbe.
Auffällig ist die Bandbreite der Zwecke. Von der Hospitalstiftung aus dem Mittelalter über Schul- und Kulturstiftungen bis zur Familienstiftung eines Unternehmens reicht das Spektrum, ohne dass die Rechtsform einen Unterschied machen würde.
Nicht jede Stiftung hat eine Website. Über den gesamten Bestand hinweg sind es rund 22 Prozent, bei Familienstiftungen fast keine. Das ist kein Erfassungsfehler, sondern die Realität: Wer nichts nach außen fördert und keine Spenden einwirbt, braucht keine Webpräsenz.
Die älteste in Traunreut erfasste Stiftung mit Jahresangabe ist Chiemgau-Stiftung Dr. Georg und Hildegard Kropfhammer aus dem Jahr 1993. Bei 100 Prozent der hier gelisteten Stiftungen ist die Gemeinnützigkeit durch unsere Quellen belegt.