Darunter sind 2 Familienstiftungen. Sie verfolgen privatnützige Zwecke, vergeben keine Fördermittel nach außen und unterhalten in aller Regel auch keine Webpräsenz.
Die Anerkennungsjahre der hier erfassten Stiftungen reichen von 1931 bis 2025. Das älteste Datum sagt wenig über die tatsächliche Gründung: Viele historische Stiftungen wurden erst mit einer späteren Neuordnung förmlich anerkannt.
Von den 10 Einträgen für Lennestadt nennen 2 eine eigene Website, das sind 20 Prozent. Bundesweit liegt der Anteil bei rund 22 Prozent.
Stiftungen sind örtlich gebunden, und das ist für die Suche nach Förderung entscheidend. Viele Satzungen begrenzen die Förderung ausdrücklich auf den Sitzort oder den Landkreis. Eine kleine Stiftung am Ort ist deshalb oft die realistischere Adresse als ein bundesweit bekannter Name.
Nicht jede Stiftung hat eine Website. Über den gesamten Bestand hinweg sind es rund 22 Prozent, bei Familienstiftungen fast keine. Das ist kein Erfassungsfehler, sondern die Realität: Wer nichts nach außen fördert und keine Spenden einwirbt, braucht keine Webpräsenz.
Ob eine Stiftung Anträge von außen annimmt, steht selten ausdrücklich im Register. Operative Stiftungen führen eigene Projekte durch und fördern nichts nach außen, fördernde Stiftungen vergeben Mittel an Dritte. Der Zwecktext gibt meist einen Hinweis, sicher weiß man es nach einer kurzen Anfrage.
Die älteste in Lennestadt erfasste Stiftung mit Jahresangabe ist Volksbank Bigge-Lenne - Stiftung aus dem Jahr 2000. Bei 60 Prozent der hier gelisteten Stiftungen ist die Gemeinnützigkeit durch unsere Quellen belegt.