Stiftung24

David Ben-Gurion Stiftung in Deutschland

Sitz in Hamburg · anerkannt 2008

gemeinnützig

Satzungszweck

Die Stiftung hat den Zweck, im Geiste David Ben-Gurions die internationale Gesinnung, die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur sowie den Völkerverständigungsgedanken zu fördern. Dies geschieht insbesondere durch eine enge Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten, Museen, Büchereien und Erziehungs- und Kultureinrichtungen. Hierzu sollen Veranstaltungen und wissenschaftliche Symposien auf diesen Gebieten organisiert und ermöglicht werden.
Durch die Unterstützung des Erweiterungsbaus des Hamburg Hauses in Sde Boker soll der ursprünglich von David Ben-Gurion gegründete Kibbuz Sde Boker als Erinnerungsstätte und gleichsam als Begegnungsstätte gestärkt werden. Neben der Unterstützung des Hamburg Hauses will die Stiftung dazu beitragen, dass die besondere Verbundenheit der Freien und Hansestadt Hamburg mit Israel vertieft wird. Hierzu sollen auch die Beziehungen zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und Israel auf dem Gebiet der Wohlfahrtspflege gefördert werden.
Zweck der Stiftung ist ferner die Förderung einer verstärkten wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel, wobei in erster Linie an mittelständische Unternehmen aus den Bereichen der modernen Technologien (z. B. Solarenergie, Biotechnologie), der Landwirtschaft, des Handwerks und des Tourismus gedacht wird. Hierbei ist jedoch nicht eine wirtschaftliche Förderung einzelner Unternehmen, sondern der Allgemeinheit vorgesehen.
Die Stiftung will darüber hinaus Ausbildungsmöglichkeiten und Austauschmöglichkeiten in Deutschland und Israel entwickeln und fördern, wodurch insbesondere die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen jungen Deutschen und jungen Israelis verbessert werden sollen.
Durch die Entwicklung und Förderung des wissenschaftlichen Austausches zwischen deutschen Universitäten und dem Ben-Gurion College sowie dem Blaustein Institut für Wüstenforschung sollen insbesondere Themen aus den Bereichen Klimatologie und Geologie gefördert werden, wobei die Schwerpunkte in der Entwicklung alternativer Energien, der Entwicklung neuer Bewässerungsmethoden sowie dem Aufbau von Landwirtschaft in Wüstenregionen liegen.
In besonderen Fällen kann die Stiftung einen David Ben-Gurion-Preis ausloben und verleihen.

Wortlaut aus dem amtlichen Verzeichnis, unverändert übernommen.

Stiftungen für Internationales & Entwicklung: der Hintergrund

Stiftungen mit internationalem Zweck fördern Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe, Völkerverständigung und Austauschprogramme. Grundlage sind § 52 Abs. 2 Nr. 13 und Nr. 15 der Abgabenordnung.

Diese Einordnung hilft beim Vergleich mit ähnlichen Stiftungen. Für die Frage, ob ein konkretes Projekt hineinpasst, zählt der Satzungswortlaut.

Alle 2.245 Stiftungen mit diesem Zweck ansehen

Wo die Stiftung erreichbar ist

Anschrift

Esplanade 15
20354 Hamburg

Gremien und Vertretung

Vertretungsberechtigt

Waltraut Rubien (Vorsitzender)|Felix Husmann (Stellvertretende Vorsitzende)|Simona Appelbaum (Vorstand)|Mirjam Schlafman

Namen aus dem amtlichen Verzeichnis. Betroffene Personen können die Löschung ihrer Angaben über Korrektur melden verlangen.

Antrag und Förderpraxis

Die Register geben keine Auskunft über die Förderpraxis. Als Faustregel gilt: Wo der Zweck eine eigene Einrichtung benennt, liegt operative Arbeit nahe; wo er allgemein von Unterstützung spricht, ist eine Förderung Dritter wahrscheinlicher. Eine kurze Anfrage schafft in beiden Fällen Klarheit.

Das Land Hamburg führt 1.429 Stiftungen im Verzeichnis. Für die Aufsicht und für Auskünfte zur Vertretungsberechtigung ist die dortige Stiftungsbehörde zuständig.

In Hamburg sind insgesamt 1.419 Stiftungen eingetragen; diese hier ist eine davon. Ein Vergleich mit den übrigen Einträgen am Ort lohnt sich, weil sich Zwecke häufig überschneiden.

Seit 2008 ist die Stiftung anerkannt. Anerkennungsjahr und Gründungsjahr fallen nicht immer zusammen, weil zwischen Stiftungsgeschäft und behördlicher Anerkennung Zeit vergeht.

Förderantrag stellen: Anleitung Kontakt aufnehmen

Datenquelle

Grundlage dieses Eintrags ist das Stiftungsverzeichnis des Landes. Quelle: Quellverzeichnis des Landes Hamburg. Übernahme in dieses Verzeichnis: 28. August 2026.

Angaben können sich geändert haben, ohne dass die Quelle nachgezogen ist. Fehler oder veraltete Angaben können Sie über Korrektur melden berichtigen lassen; das gilt auch für die Löschung personenbezogener Angaben.

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