Kultur- und Heimatstiftung Dreba
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gemeinnützig
Die Kultur- und Heimatstiftung Dreba ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Dreba / Thüringen.[1] Sie ist seit 2012 anerkannt. Ihr Zweck liegt in den Bereichen Bildung & Erziehung, Denkmalpflege, Heimat & Brauchtum, Kunst & Kultur, Mildtätigkeit, Soziales & Wohlfahrt, Sport & Freizeit und Umwelt, Natur & Tiere.
Stiftungszweck
§2 Stiftungszweck (1) Die Stiftung dient der Förderung und Umsetzung der Jugendhilfe, der Altenhilfe und Mildtätigkeit. Sie fördert Wissenschaft und Forschung, dient der Pflege von Kunst und Kultur, dem Denkmalschutz und der Denkmalpflege, der Erziehung, Volks- und Berufsbildung, dem Naturschutz und der Landschaftspflege im Sinne der Naturschutzgesetze, dem Umweltschutz, dem Wohlfahrtswesen, sie dient der Förderung des Sports, der Heimatpflege und Heimatkunde, sowie internationaler Beziehungen und somit auch der Völkerverständigung. Die räumliche Tätigkeit erstreckt sich auf die derzeitige Gemeinde Dreba/Thüringen. Eine Erweiterung auf angrenzende und umliegende Regionen ist durch Satzungsänderung möglich. (2) Zur Erfüllung des Stiftungszweckes können hinzuerworbene Immobilien zwecks Errichtung von Unterbringungsmöglichkeiten älterer und behinderter Menschen, sportlicher, kultureller und sonstiger Betätigung im Sinne des Stiftungszweckes zugunsten des geförderten Personenkreises genutzt, wie auch die Erträgnisse aus dem Stiftungskapital, den Mieten und weiterer eventuell eingebrachter bzw. zugestifteter Grundstücke. Sollte die Gemeinde Dreba durch Zusammenlegung, Auflösung usw. nicht mehr eigenständig existieren, erfolgt die Förderung zugunsten der Rechtsnachfolger in einer Begrenzung auf das ehemalige Gemeindegebiet Dreba. (3) Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch: 1. Förderung der ländlichen Kultur und Lebensweise und damit der Traditionspflege, des Brauchtums und der Heimatpflege im Bereich der Gemeinde Dreba etwa durch Unterstützung derartiger Veranstaltungen und Vereine; 2. Unterstützung und Durchführung von Projekten im Rahmen des Umwelt- und Naturschutzes auf dem Gebiet der Gemeinde Dreba, Dreba-Plothener Teichgebiet und der angrenzenden Gemeinden sowie zum Erhalt der Kulturlandschaft und Durchführung der Landschaftspflege, Erhaltung, Nutzung und Erweiterung der naturnahen Erholungs- vornehmlich der Waldgebiete; 3. Erhaltung, Restaurierung und Wiederbelebung denkmalgeschützter Bausubstanz, Einrichtungen und Gebäude sowie deren artgerechte Nutzung; 4. Unterstützung von Jugendprojekten, vornehmlich der Schulen und Jugendverbände durch finanzielle, ideelle und persönliche Hilfe bei Durchführung von Einzelprojekten und Unterstützung von Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen, einschließlich der Ermöglichung der Teilnahme von Gemeindemitgliedern an derartigen Veranstaltungen auch außerhalb der Gemeinde; 5. Schaffung und Erhaltung von Sporteinrichtungen für eine sportliche Betätigung insbesondere für Jugendliche und Schulsport; 6. Schaffung und Unterstützung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten, insbesondere Kindergärten, Schulen und Blldungseinrichtungen sowie Spielplätzen usw.; ebenso Unterstützung dieser Bildungseinrichtungen bei Materialbeschaffung, Exkursionen usw. Eingeschlossen kann auch die finanzielle Hilfe bei der Aufbringung von Personalkosten sein; 7. Unterstützung hilfsbedürftiger und auf Sozialhilfe angewiesener Personen, insbesondere Jugendlicher und älterer Menschen zwecks Ermöglichung eines menschenwürdigen und sozial angemessenen Lebensstandards in der bisherigen Umgebung durch Organisation von ambulanten Hilfsdiensten und Betreuungskräften. Diese Maßnahmen müssen der sozialen Eingliederung bzw. dem Erhalt des Lebensumfeldes hilfreich sein; 8. Erarbeitung eines Modellprojekts "Altersgerechtes Wohnen und Wiederbelebung ländlicher Bausubstanz", dazu zählen vor allem Leistungen bei der Beschaffung und Erhaltung von Wohnungen, die den Bedürfnissen älterer Menschen entsprechen; 9. Gestaltung eines attraktiven Wohnumfeldes für die Ansiedlung junger Familien durch Unterstützung bei sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Bedürfnissen; 10. Schaffung eines barrierefreien Gemeindegebietes und von Unterkunftsmöglichkeiten für behinderte Menschen (barrierefreies Wohnen) sowie Hilfe bei Beschaffung und Entwicklung von technischen und medizinischen Hilfsmitteln, die älteren und behinderte Menschen die Möglichkeit bietet, ihren Alltag selbstständig zugestalten; 11. Förderung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung (z. B.mittels einer Arzt- oder Krankenschwesterstation); 12. Dienstleistungen im Bereich des täglichen Bedarfs von älteren und behinderten Menschen bei Einkauf, Essensversorgung usw. einschließlich Serviceleistungen um die Mobilität älterer und behinderter Menschen zugewährleisten (z. B. Fahrdienste u. ä.); 13. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Personen mit denselben Zielen; 14. Förderung von Wissenschaft und Forschungsprojekten auf den Gebieten des Stiftungszweckes, insbesondere durch die Ausschreibung von Forschungspreisen, Vergabevon Stipendien; 15. Durchführung und Unterstützung von Symposien, Tagungen, Kolloquien, die der Weiterentwicklung und Ursachenforschung auf den vorgenannten Gebieten betreffen; 16. Förderung der musischen Ausbildung und Erziehung der Jugend; 17. Nationale und internationale Ausstellungen und Veranstaltungen; 18. Schutz der Umwelt durch Einsatz erneuerbarer Energien; Schaffung eines Beratungs- und Kompetenzzentrums, insbesondere für die Nutzung alternativer Energiequellen wie etwa der Solarenergie; Senkung der Energiekosten in den dem Stiftungszweck, insbesondere der Unterstützung der begünstigten Personen dienenden Baulichkeiten durch Einsatz alternativer und erneuerbarer Quellen; 19. Förderungvon Bürgerbeteiligungen und Öffentlichkeitsarbeit. Zur Erfüllung der vorgenannten Stiftungszwecke kann die Stiftung über die Einzelbeispiele hinaus solche Projekte unterstützen und fördern, die der Entwicklung der vorgenannten Gebiete dienen. Die Stiftungszwecke müssen nicht gleichzeitig und nicht in gleichem Maße verwirklicht werden. Da die Stiftung - zumindest in den ersten Jahren- nicht sofort und gleichzeitig alle Zwecke erfüllen kann, entscheidet der Vorstand abhängig von der Finanzlage über die Priorität der einzelnen Projekte. (4) Zur Verwirklichung des Stiftungszwecks kann die Stiftung Zweckbetriebe unterhalten, Hilfspersonen heranziehen und ihre Mittel (Erträge, Spenden) teilweise anderen ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaften zur Verfügungstellen. Vornehmlich können die Stiftungseinrichtungen zur Zweckerreichung durch Betriebsgesellschaften betrieben werden, deren Gewinne an die Stiftung abzuführen sind. (5) Über die Erfüllung des Stiftungszweckes und die Gewährung von Stiftungsleistungen entscheidet der Vorstand nachbilligem Ermessen. (6) Den durch die Stiftung Begünstigten steht aufgrund dieser Satzung ein Rechtsanspruch auf Leistungen der Stiftung nicht zu.
Wortlaut aus dem amtlichen Verzeichnis, unverändert übernommen.
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Gremien und Vertretung
Vertretungsberechtigt
§ 7 Stiftungsorgane (1) Organe der Stiftung sind der Vorstand und das Kuratorium. Personalunion in beiden Gremien ist ausgeschlossen. ... § 8 Vorstand (1) Der Vorstand besteht aus mindestens drei (3) und maximal fünf (5) Mitgliedern: ... (2) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. (3) Der Vorstand führt die Geschäfte der laufenden Verwaltung und vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Dem Vorstand obliegen insbesondere: 1. die gewissenhafte und sparsame Verwaltung des Stiftungsvermögens und der sonstigen Mittel; 2. die Geschäfte der Stiftung zu besorgen, insbesondere die Entscheidungen der Organe auszuführen; 3. den Haushaltsplan für jedes Kalenderjahr (Geschäftsjahr) aufzustellen; 4. die Jahresrechnung zu legen; 5. Arbeitskräfte anzustellen, sofern der Umfang der Stiftungsgeschäfte dies erfordert und die hierzu notwendigen Verträge abzuschließen; 6. die Beschlussfassung über die Verwendung der Erträgnisse des Stiftungsvermögens und der ihm nicht zuwachsenden Zuwendungen; 7. die jährliche Aufstellung eines Berichts über die Erfüllung des Stiftungszweckes. Jedes Vorstandsmitglied hat Alleinvertretungsmacht. Intern gilt als vereinbart, dass grundsätzlich der Vorsitzende des Vorstandes die Vertretung und Geschäftsführung wahrnimmt und dieses Recht von seinem Stellvertreter oder einem weiteren Vorstandsmitglied nur bei Verhinderung des Vorsitzenden bzw. bei Verhinderung des stellvertretenden Vorsitzenden wahrgenommen werden darf. (4) Der Vorstand ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. ...
Organe
Vorstand Mitglieder: 3 - 5 Kuratorium Mitglieder: 5 - 20
Namen aus dem amtlichen Verzeichnis. Betroffene Personen können die Löschung ihrer Angaben über Korrektur melden verlangen.
Förderung beantragen
Ob diese Stiftung Anträge von außen annimmt, steht nicht im Register. Der Zwecktext oben ist der beste Anhaltspunkt.
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Siehe auch
Gleicher Zweck
- PM-Nachfolge Stiftung Hamburg
- Stiftung Wilderness International Dresden
- FÖRDERSTIFTUNG MODERNE SCHULEN Hamburg
- Bürgerstiftung Ertingen Ertingen
- Dr. Rudolf und Christa Castringius Kinder- und Jugend-Stiftung München Planegg
- Stiftung Concerto Gandersheim Bad Gandersheim
- Schoewel Stiftung - Fairchance Berlin
- Jost- Reinhold- Stiftung Ankershagen
- Zweck-Übersicht
In Thüringen
- Reinhold Goetz Grablegat
- Wilhelm-Schoder-Stiftung Oberweimar
- Dr. Hermann Dinkler-Stiftung Königsee
- Emilie Wagner Legat Bad Salzungen
- Stiftung Evangelisches Waisenhaus Erfurt Erfurt
- Stiftung Weimarer Mal- und Zeichenschule Weimar
- Wilhelm-Härdrich-Stiftung Jena
- Stiftung Zukunftsfähiges Thüringen Erfurt
- Alle in Thüringen
Quelle und Datenstand
- ↑Amtliches Stiftungsverzeichnis des Landes Thüringen, Eintrag „Kultur- und Heimatstiftung Dreba“, Online-Abruf. Übernommen in dieses Verzeichnis am 22. September 2026.
- ↑Zuwendungsempfängerregister und Quellenabgleich am 28. August 2026: Gemeinnützigkeit belegt. Status selbst prüfen.
Angaben können sich geändert haben, ohne dass die Quelle nachgezogen ist. Fehler oder veraltete Angaben lassen sich über Korrektur melden berichtigen; das gilt auch für die Löschung personenbezogener Angaben.